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DAS WATT

Vor der Nordküste der Niederlande liegen die Westfriesischen Inseln. Sie bestehen zu einem großen Teil aus Dünen und Sand. Das heißt aber nicht, dass hier keine Menschen wohnen. Sie leben in kleinen Dörfern, die auch bei Touristen sehr beliebt sind. Jedes Jahr verbringen hier viele Urlauber ihre Sommerferien.

Auf Niederländisch heißen die Westfriesischen Inseln „Waddeneilanden“, also Watteninseln. Warum? Ganz einfach. Zwischen den Inseln und dem Festland liegt das Watt. Bei Niedrigwasser ist dieses Gebiet fast trocken und bei schönem Wetter kann man dann sogar durchs Watt wandern. So eine Wattwanderung ist ein tolles Erlebnis, aber auch nicht ganz ungefährlich. Die Flut kommt nämlich so schnell, dass das Watt schon nach wenigen Stunden wieder im Meer versunken ist. Deshalb muss man auf jeden Fall zurück auf dem Festland sein, bevor das Wasser wieder ansteigt, und man darf die Wanderung nur zusammen mit einem erfahrenen Führer machen. Unterwegs bekommt man mit ein wenig Glück Seehunde, Muscheln und Meeresvögel zu sehen.

Wadlopen.jpg (70 Kb)

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